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Im Gegensatz zur schubförmigen MS sind die progredienten Verlaufsformen der MS durch eine stetige, allmähliche Zunahme der neurologischen Beeinträchtigungen gekennzeichnet. Besonders schwerwiegend ist dabei der zunehmende Verlust der Gehfunktion mit Schwäche, Unsicherheit und Spastik der Beine. Zusätzliche häufige Symptome der progredienten MS sind u.a. Störungen des Konzentrationsvermögens, des Gedächtnis, sowie der Blasen- und Sexualfunktionen. Alle diese Symptome können auch bei der schubförmigen MS auftreten; dort sind sie jedoch per definitionem nicht progredient, sondern Folge eines oder mehrerer Schübe.
Aus den bereits erwähnten Zusammenhängen erklärt sich, dass entzündungshemmende Medikamente, wie sie erfolgreich bei der schubförmigen MS eingesetzt werden, bei den progredienten Verlaufsformen in aller Regel weitgehend unwirksam sind. Nur wenn noch eine entzündliche Komponente vorhanden ist (erkennbar zum Beispiel durch Aktivität in der Kernspinuntersuchung oder durch weiterhin auftretende Schübe), kann ein Behandlungsversuch mit einer antientzündlichen, immunmodulierenden Therapie sinnvoll sein. Theoretisch vielversprechender wäre eine "neuroprotektive Therapie", bei der es weniger um die Hemmung von Entzündung als um den Schutz der Nervenzellen geht. Bisher gibt es jedoch leider noch keine wirksame neuroprotektive Therapie für die effektive Behandlung der progredienten MS.
Weltweit hat mindestens die Hälfte der (geschätzt) 2,5 Millionen MS-Erkrankten einen progredienten Verlauf. Am seltensten ist die primär progrediente MS (etwa 10% aller MS-Erkrankten). Nach heutiger Ansicht steht bei der schubförmigen MS die Entzündung im Vordergrund. Dabei werden bestimmte Regionen im Gehirn und Rückenmark von Entzündungszellen infiltriert.
Es ist erfreulich, dass die Therapieforschung zunehmend auch die progrediente MS ins Visier nimmt. Eine Reihe von derzeit laufenden Therapiestudien untersucht z.B. die Wirksamkeit verschiedener immunmodulierender Medikamente, die zumindest die aktiven Formen der progredienten MS günstig beeinflussen könnten. Darüber hinaus gibt es erste vielversprechende Ansätze neuroprotektiver Therapien. Ich bin optimistisch, dass sich nicht nur die symptomatische Therapie, sondern auch die ursächliche Therapie der progredienten MS in den nächsten 5-10 Jahren deutlich verbessern wird.
Absolut vorrangig ist die intensive Erforschung der Ursachen und Therapie der progredienten MS. Dafür braucht es sowohl Grundlagenforschung wie angewandte Therapieforschung. Eine neue Initiative der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF), an der sich auch die DMSG beteiligt, hat sich zum Ziel gesetzt, genau diese Arten von Forschung zu fördern. Durch solche und anderweitige Initiativen müssen die internationalen Forschungsanstrengungen weiter gesteigert werden, um die erhofften Fortschritte zu erzielen.
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